Unsere Einheitsgemeinde Stadt Osterwieck
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Verwaltungsgemeinschaft Osterwieck-Fallstein (Aue-Fallstein, Berßel, Bühne, Lüttgenrode, Osterwieck, Rhoden, Schauen, Wülperode) zum 1. Januar 2010 zur Einheitsgemeinde "Stadt Osterwieck" zusammen. Die früheren Gemeinden, bei Aue-Fallstein die Ortsteile dieser Gemeinde, wurden zu neuen Ortsteilen der Stadt Osterwieck.

Ihre insgesamt 20 Ortschaften bzw. Ortsteile liegen am westlichen Rand des Harzkreises in landschaftlich reizvoller Umgebung des nördlichen Harzvorlandes.

Die Fläche der Einheitsgemeinde beträgt rund 213 km², bei einer Einwohnerzahl von 12.201 (Stand 31.12.2009).

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Die wirtschaftlichen Zentren sind Osterwieck sowie Dardesheim und Hessen. Die vorhandenen fünf Gewerbegebiete und das Industriegebiet "Nord Osterwieck" sind größtenteils belegt, freie Flächen können aber noch vermittelt werden.

In der Stadt Osterwieck gibt es gegenwärtig über 600 Firmen des produzierenden Gewerbes, des Dienstleistungssektors, des Handwerks, des Handels u.a..

Ein Leuchturm im wahrsten Sinne des Wortes ist Dardesheim mit seinem großen Windpark. Hier geben sich in- und ausländische Gäste die "Türklinke" in die Hand, um Erfahrungen im Umgang mit regenerativer Energiegewinnung zu gewinnen.

Die sehr gute Verkehrsanbindung hat mit zur guten wirtschaftlichen Entwicklung der Region beigetragen. In wenigen Minuten erreicht man die B 6n und über diese Wernigerode, Quedlinburg in Sachsen-Anhalt bzw. Goslar und Bad Harzburg in Niedersachsen. Über die B 79 gibt es eine schnelle Anbindung nach Halberstadt und weiter zur Landeshauptstadt Magdeburg und mit der ebenfalls in wenigen Minuten erreichbaren Autobahn A 395 eine schnelle Verbindung nach Braunschweig bzw. Wolfenbüttel in Niedersachsen.

Aber die Stadt Osterwieck mit ihren insgesamt 20 Ortschaften bzw. Ortsteilen bietet nicht nur Gewerbetreibenden Vorteile, sie sind auch wunderschöne Wohnorte mit zum Teil über 1.000-jähriger Geschichte.

Der Besuch des über 1035 Jahre alten Osterwiecks ist ein "MUSS" für jeden an der Fachwerkbaukunst Interessierten, denn hier können alle Stilrichtungen deutscher Fachwerkbaukunst - von der Gotik, dem niedersächsischen Fachwerkstil, über Renaissance und dem Barock bis zum Klassizismus - nacherlebt werden. Das in seiner Geschlossenheit einzigartige Fahwerkensemble mit über 400 Häusern wird zu den wertvollsten in den neuen Bundesländern gezählt und hat Osterwieck den Beinamen "Perle von Sachsen-Anhalt" eingetragen.

Im 12. Jahrhundert wurde die Sankt Stephani Kirche erbaut, das heutige Wahrzeichen von Osterwieck und Station auf der "Straße der Romanik".

Geschichte wurde aber auch in Hessen und Zilly geschrieben.

So waren das Schloss Hessen und sein Park im ausgehenden 16. Jahrhundert bzw. zu Beginn des 17. Jahrhunderts Glanzpunkte höfischen Lebens und bedeutende Zentren der Gartenkunst.

Hier hatten die Welfenherzöge Julius und Heinrich-Julius von Braunschweig ihre Residenz und Johann Royer war als Hofgärtner und Botaniker in ihrem Auftrag tätig. Insbesondere dem Engagement des in den 90-ziger Jahren gegründeten Fördervereines "Schloss Hessen e.V." und weiterer Institutionen und Behörden ist es zu verdanken, dass ein großer Teil des Schlosses saniert werden konnte.

Die ältesten Teile der Wasserburg Zilly stammen aus dem 13. Jahrhundert. Auch hier wurden in den letzten Jahren umfangreiche Baumaßnahmen unter Federführung des Fördervereines durchgeführt, um die weitläufige Anlage zu sanieren und sie kulturell und touristisch zu nutzen.

Die vielfältigen von Vereinen organisierten öffentlichen Veranstaltungen zeigen, dass auch das kulturelle Leben nicht zu kurz kommt.

Seit 1997 wird in ununterbrochener Folge das größte Openair-Konzert der Region - "Castle Rock" - im Schloss Hessen durchgeführt. Ein weiteres Rockkonzert ist das jährlich stattfindende "Rock-im-Mai-Open-Air-Festival" auf dem Druiberg in Dardesheim.

Musikalisch geht es das ganze Jahr in Dardesheim mit seinem Stadtorchester zu.

Dem Stadtorchester gelang es seit 1992 wiederholt nationale Meisterschaften in der Blasmusik zu gewinnen. Die größten Erfolge waren die Siege in der Bundesmeisterschaft 1998, 2004 und 2006.

Für Diejenigen, die es ruhiger mögen, bieten vorhandene Rad- und Wanderwege die Möglichkeit die schöne Natur des "Fallsteines", des "Okertales" sowie die vielen kleinen Sehenswürdigkeiten um und in den Ortsteilen kennen zu lernen.