4. Oktober 2016

20 Jahre 3b Metallbau in Osterwieck

„Wir hatten damals den Mut, etwas Neues zu beginnen. Unsere Erwartungen haben sich auf jeden Fall erfüllt“, sagt Jürgen Berger. Der Industriemeister hatte vor 20 Jahren zusammen mit seinem Sohn Ingo und Udo Burdzik in Osterwieck die Firma 3b Metallbau gegründet.

Anlass nun für eine große Feier mit 135 Teilnehmern – Kollegen, Angehörigen, Kunden, Lieferanten und Nachbarn. Und Jürgen Berger verriet noch einen zweiten Grund, das Jubiläum besonders zu feiern. Jetzt nach 20 Jahren sind die Kredite, die die Gründer einst für die Maschinen und Anlagen aufgenommen hatten, getilgt.
Die drei B’s sind auch heute noch Gesellschafter der Firma, wenngleich Ingo Berger als Geschäftsführer ausgeschieden ist. Rund 20 Leute beschäftigt 3b Metallbau.
„Die meisten sind auch schon 20 Jahre dabei“, berichtet der Seniorchef.

Eigentlich hatten die aus dem Landkreis Wolfenbüttel stammenden Gründer 1996 vor, sich in Halberstadt anzusiedeln. Heute sind sie froh, dass sie sich für Osterwieck entschieden haben. Die Autobahnanbindung spricht für die Ilsestadt, die überwiegende Kundschaft in Niedersachsen sowie der gute Standort in einem Gewerbegebiet mit Firmen, die sich gegenseitig ergänzen können. Wie dem benachbarten Gleitlagerwerk.

Die Metallbauer sind überwiegend für die Industrie tätig. So bauen und warten sie Krananlagen bzw. Handlinggeräte für die Montage von Volkswagen in Wolfsburg und MAN in Salzgitter. Sie stellen Anlagen für Zuckerfabriken her, vor allem im nahen Schladen, aber auch in Könnern und Kleinwanzleben. Sodawerke in Bernburg und Staßfurt erhielten Kalkbrennöfen aus Osterwieck. Anlagen sind sogar schon in den USA installiert worden. Arbeit gibt es genug. „Die Teile unterliegen ja einem Verschleiß“, so Berger. Gerade galt es, die Zuckerfabrik Schladen mit auf die Rübenkampagne vorzubereiten. Die Schlosser von 3b Metallbau sind also viel unterwegs. Und bei Bedarf werden sie auch in der Bauschlosserei tätig, für Treppenanlagen etwa oder Balkongeländer.

Quelle: Amtsblatt Ilsezeitung vom 28.09.2016