26. November 2021

Stadtverwaltung wird digitaler

Die Bürgerinnen und Bürger können jetzt viele ihrer Anträge von zu Hause stellen. Ferner besteht ab sofort die Möglichkeit Termine im Rathaus online über die Webseite der Stadt Osterwieck zu buchen.

Gemeinsam mit der CPC Unternehmensmanagement AG aus Frankfurt hat die Stadtverwaltung in den letzten Monaten den Optimierungsprozess von digitalen Bürgerangeboten vorangetrieben. Angestoßen hatte dies noch Bürgermeisterin Ingeborg Wagenführ in ihrer Amtszeit.

Ziel des nun vorerst abgeschlossenen Projektes ist es gewesen, dass Bürgerinnen und Bürger möglichst viele Amtswege von zu Hause aus erledigen können.  

Umgesetzt wurde das unter anderem durch einen optimierten Formularservice der Stadt. Dort  können nun viele Dienstleistungen der Kommune komplett online – vom Ausfüllen bis hin zur digitalen Unterschrift genutzt werden. „Dort wo es rechtlich möglich ist, haben wir die Formulare komplett interaktiv gestaltet und es ermöglicht, zum Beispiel via Tablet oder Smartphone via digitaler Signatur zu unterzeichnen und so direkt an die Stadtverwaltung zurückzusenden“, so Frank Hohenadel von CPC. So können zum Beispiel die Anmeldung eines Hortplatzes, eine Wohnungsgeberbescheinigung oder die Anmeldung eines Hundes komplett online durchgeführt werden. Besonders im Bereich des Einwohnermeldewesens sind handschriftliche Unterschriften aber verpflichtend. Eine digitale Signatur genügt dort nicht. „In diesen Fällen haben wir die Formulare bis zur Unterschrift ausfüllbar gestaltet“, so Hohenadel weiter.

Zusätzlich wurde das Dienstleistungsangebot des Einwohnermeldeamtes durch ein Online-Terminbuchungssystem erweitert. Dadurch ist es ab Dezember möglich, Termine, zum Beispiel die Beantragung eines Personalausweises, einfach und problemlos zu jeder Zeit vom online zu buchen.

„Die neuen Funktionen sind nur ein erster Schritt auf dem Weg zur vollständigen Digitalisierung der Verwaltung. Weitere Vereinfachungen für die Bürgerschaft streben wir an, freuen uns aber natürlich auch über Hinweise und Anregungen aus der Bürgerschaft“, so der zuständige Rathaus-Referent Peter Eisemann.