Im Rahmen der Internationalen Grünen Woche (IGW) hat Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner am Freitag die Preisträger des bundesweiten Wettbewerbs zum "Tag der Regionen" ausgezeichnet.
Den 1. Preis gewannen dabei die Organisatoren des Osterwiecker Mittelstraßenfestes. Unter dem Motto: „Wer weiter denkt, kauft näher ein“ hatte die Wirtschaftsförderung der Stadt Osterwieck in Zusammenarbeit mit dem Agenda 21 Büro des Landkreises Harz und der Initiative Kulturland ein Straßenfest unter Einbeziehung von regionalen Akteuren organisiert.
Vereine, Unternehmer und viele engagierte Menschen vor Ort hatten durch künstlerische Darbietungen, den Verkauf regionaler Produkte sowie durch regionales Handwerk den ehemaligen „Osterwiecker Boulevard“ zum Leben erweckt. Strahlender Sonnenschein und unzählige Besucher begleiteten den erfolgreichen Tag in der Mittelstraße. „
Ein Fest, das bei den Beteiligten wie Zuschauern bestens ankam – und nach über zwei Jahrzehnten einmal wieder richtig Leben in die einstige Einkaufsmeile brachte“, so das Fazit des damaligen Volksstimme-Artikels.
Dieses Projekt wurde als Wettbewerbsbeitrag eingereicht und sicherte sich den ersten Platz vor dem hessischen Oedelsheim, dem sächsischen Wittichenau und der Gemeinde Hohe Börde aus Sachsen-Anhalt.
Zugegen waren bei dem überraschenden Erfolg auch Landrat Dr. Michael Ermrich und Bundestagsabgeordnete Heike Brehmer. Beide ließen es sich nicht nehmen, den Preisträgern vor Ort zu gratulieren.
Die Laudatio für die Osterwiecker Sieger hielt die Bundeslandwirtschaftsministerin höchst persönlich. 1.500 Euro Preisgeld gehen in diesem Zusammenhang nach Osterwieck. „Damit wollen wir zum einen alle Akteure zu einer kleinen Feier einladen und zum anderen in das nächste „Mittelstraßenfest“ investieren“, so Bürgermeisterin Ingeborg Wagenführ.
Auch in diesem Jahr ist eine Neuauflage geplant. Ein genauer Termin steht dafür noch nicht fest.
„Gedankt sei in diesem Zusammenhang allen Bürgern, die den Erfolg durch Ihre Mitarbeit erst möglich gemacht haben“, so der Tenor der Organisatoren. Ein besonderer Dank geht zudem an Frau Elke Selke vom Agenda 21 des Landkreises Harz, die sehr viel Zeit in das Projekt investiert und so zum Gelingen der Veranstaltung maßgeblich beigetragen hat.