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Informationsbroschüre

Leben in der Einheitsgemeinde Stadt Osterwieck
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In der Einheitsgemeinde Stadt Osterwieck finden Familien vieles für ihren Bedarf: Kindergärten, Schulen, Ärzte, zahlreiche Möglichkeiten zur Pflege und Betreuung, ein reichhaltiges Freizeitangebot, Dienstleister und Handwerker aus allen Bereichen und natürlich auch ein reges Vereinsleben.

Veranstaltungshinweise

Nachfolgend finden Sie die vielseitigen Veranstaltungen der Einheitsgemeinde Stadt Osterwieck.

TerminVeranstaltungOrtOrtschaft
31.03.2017
15.30 Uhr
Ausstellung 70 Jahre Kindergarten und die Schulentwicklung i...Schloss HessenHessen
31.03.2017
19.00 Uhr
Freitags im Kaffee - "0,047% der Erde. Das Dorf"„Kaffee Mitte“Osterwieck
Von 01.04.2017 bis 02.04.2017
Flohmarkt auf dem AngerAnger OsterwieckOsterwieck
01.04.2017
11.00 Uhr
OstermarktMarkthalleDeersheim
01.04.2017
11.00 Uhr
Öffentliche StadtführungHistorische AltstadtOsterwieck
Von 01.04.2017 bis 02.04.2017
14.00 Uhr
Antikscheune geöffnet und Frühlings-und Osterausstellung"Zur alten Tischlerei"Wülperode
02.04.2017
OstermarktSchäfers HofOsterwieck
02.04.2017
14.00 Uhr
Führung und VortragSchloss HessenHessen
08.04.2017
11.00 Uhr
Öffentliche StadtführungHistorische AltstadtOsterwieck
08.04.2017
14.00 Uhr
FrühjahrsputzVeltheimVeltheim

Der Veranstaltungskalender unserer Nachbargemeinde "Huy" steht Ihnen hier als pdf-Download zur Verfügung:

Die letzten Neuigkeiten

Jahresempfang 2017 in Deersheim

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Beim Jahresempfang 2017 am 20.03.2017 in Deersheim ging Bürgermeisterin Ingeborg Wagenführ in ihrer Rede auf das zurückliegende Jahr 2016 ein und gab einen Ausblick auf das weitere Jahr 2017.

Ihre Rede ist in der Folge im Wortlaut nachlesbar.

Auch die Ehrungen, die die Bürgermeisterin am Abenend für ehrenamtliches Engagement vornahm, finden sich im Text wieder.

 

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Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Gäste,

Miteinander, Füreinander – Gemeinsam stark sein! – so das Motto dieses Jahresempfangs. Genau das ist es, was uns hier im ländlichen Raum antreibt. Wir lieben die Gemeinschaft, wir brauchen die Familie, die Freunde, die Nachbarn, den Verein, um Freude am Leben zu spüren.

Das Jahr 2016 strahlte genau in diesem Zeichen.

Deshalb meine heutige Botschaft: Unsere Einheitsgemeinde hat bewundernswerte Menschen – Sie sind für mich die
Sterne unseres Königreichs und machen unsere Heimat zu etwas ganz wertvollem! Diese Sterne werden heute geehrt.

Sehr verehrte Gäste,

ein Sprichwort sagt: „Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende“, unser Mut, hier zu bleiben, an die Zukunft dieser Region zu glauben und sich aktiv mit einzubringen, hat viel Positives bewirkt.

Die Einwohnerzahl ist stabil geblieben mit 11.814 Einwohnern. Dabei meine Damen, hier wohnen 146 mehr Männer. Unter uns leben 162 Ausländer. Wir haben Mut gehabt, den Landkreis in seiner originären Aufgabe, die Flüchtlinge zu integrieren, zu unterstützen. Osterwieck hat 33 Flüchtlinge aufgenommen. Die Stadtväter haben sich dazu bekannt. Mein Dank an dieser Stelle an die Paten, die für die gelebte Integration stehen und Integration ermöglichten. Hürden wurden überwunden, viel haben wir gelernt. Ja, unser Leben wurde dadurch bereichert. Ganz besonders wissen das Frau Fink, Frau Roos, Frau Matzelt, Fam. Schrader, Herr Diedrich und THE BOSS (wie er liebevoll genannt wurde) Herr Brandt.

Ein Stern für die ehrenamtlich tätigen Bürger!

Peggy Matzelt aus Osterwieck (Integrationspatin)
Burghard und Ute Schrader aus Deersheim (Integrationspaten)
Reinold Bormann aus Berßel (der Kümmerer des Dorfes)
Bernd Wöhler aus Zilly (engagiert im Freibad Zilly)
Monika Seiwert aus Zilly (Pflege und Dekoration Freibad)
Christa Meyer aus Zilly  (engagiert in der Begegnungsstätte für alle Generationen)
Jaqueline Kühne aus Rhoden (Trainerin Kinder beim RCC, 3 Tanzgruppen)
Gabriele Hartwig aus Rhoden (Vorstandsmitglied im RCC, großes Engagement bei der 775-Jahr-Feier)
Rolf Mutschall aus Rhoden (jahrelanger erfolgreicher Präsident des RCC)
Anett Lehmann aus BühneHoppenstedt (aktive Vereinsarbeit für Senioren)

Liebe Festgäste,

das Rückgrat unserer Gemeinde sind unsere Unternehmen. Sie liefern Arbeitsplätze, zahlen Gewerbesteuer und sind ständige Sponsoren unserer 151 Vereine in den zwanzig Orten dieser Flächengemeinde. Das Gewerbesteueraufkommen schwankte in den letzten Jahren extrem und brachte uns Verantwortlichen für den Haushalt um den Schlaf.
Die Daten 2016:

3,1 Mio. EUR Gewerbesteueraufkommen

Die größten Unternehmen nach Mitarbeitern Borek GmbH (ca. 250 MA), Bäckerei Siemer (ca. 180 MA verteilt auf 40 Filialen/Stammhaus Schauen), Stadt Osterwieck ca. 160 MA (ca. die Hälfte in unseren 13 kommunalen Kitas) und Lankwitzer Lackfabrik (ca. 110 MA).

Dabei geht der Dank genauso an die vielen kleinen Unternehmer, Handwerker, Land- und Forstwirte und Dienstleister. Sie sorgen für Arbeitsplätze und für die Lohnsteuer, die nicht unerheblich ist. Ihr Verdienst ist eine geringe Arbeitslosigkeit in der Stadt mit nur 435 Arbeitslosen (Stand 02/17).

Sehr geehrte Unternehmerinnen und Unternehmer Sie haben Mut und den Respekt dieser Stadt! Sie sind der wertvollste Haltefaktor.
Einen Stern für unsere Unternehmen! 

Sehr geehrte Damen und Herren,

was macht uns einmalig in Sachen Wirtschaft im Landkreis, ja im Land Sachsen-Anhalt?
Wir betreiben ein Energieberatungszentrum erfolgreich im 6. Jahr und unser Ort Dardesheim ist als 1. "Energie-Kommune" in Sachsen-Anhalt ausgezeichnet worden. Zukunftsorientierung und Mut zahlen sich aus und bedeuten harte Arbeit.
Einen Stern für Dardesheim!

Verehrte Gäste,

im Jahr 2016 wurden von der Stadt 1,5 Mio. EUR in Bauvorhaben investiert. Durch Akquise von Förderprogrammen wurde die Investitionspauschale von ca. 530 TEUR verdreifacht.  Die Markthalle in Deersheim, der 3. Bauabschnitt am Schloss in Berßel, der Feuerlöschteich und Dorfgraben in Osterode, die Straße in Sonnenburg, der Umbau des „Deutschen Hauses“ für ein barrierefreies und brandschutzgetreues Rathaus wurden fertiggestellt, gleichfalls die Kreisstraße K 1342 in Rhoden als Gemeinschaftsmaßnahme mit dem Landkreis. Der 2. Bauabschnitt der Hornburger Straße als Gemeinschaftsmaßnahmen mit Land und Landkreis ist in vollem Gange Die Entschärfung der dortigen Brücke dürfte auch für den LKW-Verkehr zum Industriegebiet Osterwieck ein Segen sein. Gleichfalls wurde 2016 der 1. BA der K1344 Lüttgenrode/Suderode durch den Landkreis fertiggestellt. Wir sind dankbar dafür Herr Landrat.
Alles waren große Vorhaben für unsere Stadt. Baugebiete wurden weiter entwickelt, wie in Dardesheim „Am Vogelberg“, in Osterwieck „Am Weinberg“ und in Berßel „Osterwiecker Straße“.

Im Jahr 2016 feierte das Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ und damit die Altstadtsanierung in Osterwieck 25-jähriges Jubiläum.
In 2016 hat das Land Sachsen-Anhalt weitere 750 TEUR für Osterwieck bereitgestellt. Weltweit erlangten die Arbeiten am Osterwiecker Fachwerkhaus „Bunter Hof“ Anerkennung. Respekt vor der behutsamen Sanierung durch das Deutsche Fachwerkzentrum. Im November 2016 wurde das Gebäude fertiggestellt und steht im April/Mai diesen Jahres nach vielen vorgeschriebenen Abnahmen zur öffentlichen Nutzung bereit.
Aber auch privat wurde in die Altstadt investiert. Genannt seien hier die Lückenbebauung in der Neukirchenstraße und Sonnenklee 30, Wallstraße 19, Schulzenstraße 1, Kapellenstraße 6, Markt 12A, Gartenstraße 36, Hagen 23 und Rosmarinstraße 4.
Nicht zu vergessen sind an dieser Stelle unsere Wohnungsgesellschaft mbH und die Wohnungsgenossenschaft, die erfolgreich und wesentlich in über zwei Jahrzehnten zur Entwicklung beigetragen haben.

Für unsere Dörfer heißt das entsprechende Förderprogramm LEADER bzw. Dorferneuerung. In Deersheim wurden damit in das Wirtschaftsgebäude des Edelhofes mit 280 TEUR investiert bei einem Eigenanteil von 150 TEUR. Die Aufträge blieben dabei in der Region. Der Basketballclub in Osterwieck erhielt Förderung für den Trainingsplatz und der „Palburger Boxclub“ bekam Förderung für den Umbau der leeren PUK Kaufhalle zur Boxtrainingshalle.

Das Flurordnungsverfahren Bühne-Suderode wurde nach sieben Jahren abgeschlossen. Es sind 13 km neue Wege entstanden. Das Wegenetz „Wandern verbindet“ im „Kleinen Fallstein“ ist das erste länderübergreifende Projekt der Programme Leader und Leader+ der Länder Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Es konnte im März 2016 übergeben werden. Dank an alle Verantwortlichen.

Sehr verehrte Gäste,

Ein Sprichwort sagt: „Probleme ändern sich in Chancen, wenn die richtigen Menschen aufeinandertreffen.“

Und das genau hat funktioniert!

Derzeit laufen größere Ansiedlungsvorhaben, auf die der Stadtrat als Verantwortliche echt stolz ist. Es entsteht ein Wohnpark für Senioren in der Hornburger Straße mit dem Betreiber HUMANAS.  Investitionssumme ca. 3,4 Mio. EUR. Die Fertigstellung ist noch dieses Jahr geplant.
Ein neuer ALDI Markt entsteht im Einkaufszentrum der Einheitsgemeinde mit dem Bauherrn PART AG mit einer Investitionssumme von ca. 2,5 Mio. EUR. Die Fertigstellung ist in diesem Sommer geplant.
Derzeit läuft der weitere Breitbandausbau. Fertigstellung ist 2018 geplant. Mit solchen Netzen werden Geschwindigkeiten von 50 Mbit/s und mehr im Downstream erreicht –Glasfaser bis ins Haus“.

Das gemeinsame Projekt „TANDEM“ mit der Gemeinde Huy, der Hochschule Harz und dem Landkreis wurde im Oktober 2016 gestartet und 2017 weitergeführt. Es wird vom Bundesministerium gefördert. Nahversorgung, medizinische Versorgung, Fachkräftegewinnung und Integration stehen im Mittelpunkt.

Das Projekt „Fachkräfte aus der Region – für die Region“ wird erfolgreich mit heimischen Unternehmen, der Agentur für Arbeit, Verbänden, Schulen, der Diakonie und der AWZ weitergeführt und mausert sich gerade als Pilot für den Landkreis. Hier geht es um die Gestaltung eines besseren Übergangs von der Schule in den Beruf und der Verringerung von Abwanderungen junger Menschen.

Das Verhältnis von Einpendlern und Auspendlern ist bei uns 1:4.  Im Projekt „RegioLab“ werden deshalb gerade neue Formen der Heimarbeit entwickelt bzw. Co-Working-Spaces im ländlichen Raum erprobt. Aber dazu nächstes Jahr mehr.

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

wer hier behauptet, es tut sich nichts, der ist einfach nicht gut informiert. Harte Standortfaktoren bedeuten von jedem hier harte tägliche Arbeit, Mut und Zuversicht!
Ein Stern für Zukunft dieser Stadt!

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

vor einem Jahr war diese Veranstaltung in Hessen, mitten drin wurden die Kameradinnen und Kameraden zum Einsatz gerufen. Deshalb begrüße ich an dieser Stelle herzlich die verantwortlichen Kameradinnen und Kameraden aus den 18 Wehren der Stadt und die Vertreter der Stadtwehrleitung.

395 Aktive sind ehrenamtlich für uns im Einsatz, um zu retten, zu bergen, zu löschen oder zu schützen. Im Jahr 2016 ward Ihr 96 Mal im Einsatz. Erwähnenswert 2016 ist der Brand in Rohrsheim, der Euer Können zeigte. Respekt! Die Botschaft für Euch: Die beschlossenen Maßnahmen aus der Risikoanalyse werden umgesetzt. Die Tageseinsatztruppe ist gebildet worden. Der Rettungssatz ist gekauft, ein zweiter folgt. Die beiden Zisternen in Schauen und Sonnenburg werden gerade gebaut. Der Stadtrat hat sich klar dazu positioniert.

2016 habt Ihr gemeinsam durch Euer Vorbild, Wirken und Tun etwas Einmaliges vollbracht: Im Landkreis Harz habt Ihr mit nun 107 Mitgliedern die stärkste Jugendfeuerwehr plus eine Kinderfeuerwehr mit 34 Mitgliedern. Gleichzeitig wurde eine AG Feuerwehr in der Grundschule Bühne gegründet. Beeindruckend!
Das zur Tradition gewordene gemeinsame große Zeltlager und der Tag der Jugendfeuerwehr haben sicher dazu beigetragen.
Ein Stern für unsere Wehren!

Auszeichnungen für engagierte Bürger:

Pascal Löhr aus Bühne (vorbildliches Wirken in der Jugend-FW Bühne)
Olaf Chrost ist Wehrleiter in der FFW Osterode (maßgebliche Vorbildwirkung für die positive Entwicklung dieser Wehr)
Tobias Kruse aus Veltheim (Vorbildliches Engagement in der Jugendfeuerwehr)
Karina Bartsch und Carmen Neuhaus aus Osterode (jahrzehntelanges Wirken bezüglich aller Aktivitäten  im Dorf)
Heike Kohli aus Osterwieck (vorbildliches Engagement hiesigen Altenheim und Museeumshelferin)
Hans-Joachim Natzenberg aus Osterwieck (engagiert für mehrfache Ausstellungen)
Olaf Nell aus Osterwieck (Digitalisierung der Chronik)
Horst Kuhlmann aus Osterwieck (Verfassen und Drucken der 20-jährigen Chronik des SV Eintracht Osterwieck)
Ursel Uick aus Dardesheim (jahrelange Betreuung der Bibliothek)
Heinrich Fuhrmeister aus Dardesheim (seit 45 Jahren Vorsitzender des Sportvereins)

Verehrte Gäste,

was wäre unser Leben ohne Kinder? Aber das will täglich gemeistert werden, von allen. Von Mama, Papa und den KITAS, Horten und Grundschulen. Eine Mammutaufgabe des Alltags. Im Dezember 2016  wurden in den 12 kommunalen Kitas 595 Kinder und in den beiden AWO geführten Häusern noch einmal 104 Kinder betreut. Täglich betreuen und erziehen die fast 80 Erzieherinnen und Erzieher 699 Kinder in den Kitas und dem Hort. In den drei Grundschulen in Hessen, Osterwieck und Bühne lernen ca. 360 Kinder.
Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer, aber auch die Eltern in den Schulfördervereinen pflegen den Kontakt mit ihren Orten und bringen sich stets gesamtgesellschaftlich ein. Das ist nicht mehr alltäglich. Das gilt auch für unsere weiterführenden Schulen. Jeder Schüler hat sowohl in der Sekundarschule „Thomas Mann“, als auch im Fallstein-Gymnasium einen Schulabschluss bekommen und unser Gymnasium feiert zz. sein 25 jähriges Jubiläum.
Die Arbeit der Jugendlichen in unseren 10 Jugendclubs wird vom Jugendarbeiter Herrn Bollmann seit 3 Jahren pädagogisch betreut.  Gewalt, Drogen, Bedrohungen, moderne Medien und Einsamkeit machen das Leben eines jungen Menschen in dieser Gesellschaft nicht einfacher. Es war richtig und wichtig, dass sich die Stadt dazu positioniert hat.

Der Kindermonat wurde zu einer schönen Tradition. 2016 hat sich die Stadt Blankenburg angeschlossen und in 2017 wird sich die Gemeinde Huy beteiligen. Der Landrat hat alle 14 Gemeinden des Landkreises Harz aufgerufen, sich anzuschließen. Eine tolle Idee, aus dem Projekt  ZukunftswerkStadt entstanden. Über 50 Aktionen wurden in den Orten, den KITAS, den Schulen und den Vereinen gestartet.
Einmalig prägend war 2016 die Aktion: „Kinder malen das größte Bild der Welt“. Initiiert durch den Stadtrat Lars Kohn und vielen hundert Beteiligten. Der Abschluss war am 27.08.2016 im Rahmen der Aktion „Osterwieck bewegt“. Sportvereine, Kreissportbund, Jugendfeuerwehr und die Messe der Gewerbetreibenden gestalteten einen unvergesslichen Tag. Super gemacht Osterwieck!

Hochachtung habe ich vor der Arbeit im häuslichen oder öffentlichen Bereich in der Seniorenarbeit, Krankenpflege und Betreuung. Unseren Ärzten und Apothekern in der Einheitsgemeinde sei an dieser Stelle gedankt für Ihre unverzichtbare Arbeit. Unendlich dankbar und glücklich bin ich darüber, dass am 31.03.2017 eine Kinder- und Jugendpraxis in Osterwieck eröffnet. Im ländlichen Raum ein Geschenk für die Stadt. Danke Dr. Redemann, Geschäftsführer des Medizinischen Zentrums Harz GmbH für die Entscheidung zur Nebenstelle in Osterwieck.

Die Kirchgemeinden und unsere Pastoren geben Halt und Zuversicht. Unsere Polizei vor Ort und unsere Regionalbereichsbeamten geben das Gefühl der Sicherheit und sind präventiv unterwegs. Wir brauchen dies ganz dringend.

Ein Stern für diese unverzichtbare Arbeit in der Gesellschaft!

Meine Damen und Herren dieses Abends,

was prägt uns Landmenschen? Was ist der Reiz für uns, im ländlichen Raum zu leben?
Entschleunigtes, naturnahes und naturverbundenes  Leben in einer Gemeinschaft, die das ‚Füreinander da sein‘ mag, ja sucht oder braucht. Familie, Freunde, Nachbarn und Verein sind Heimstätten des täglichen Miteinanders. Ein Vereinsleben zu gestalten und die Mitglieder zusammenzuhalten ist eine echte Lebensschule. In der Einheitsgemeinde arbeiten und wirken 151 Vereine. In vielen Orten sind Menschen gleichzeitig in 3 bis 4 Vereinen, wie Gesangverein, Heimatverein, Sportverein und Badverein. Wären die Vereine nicht da, wäre die Stadt um vieles ärmer, sei es an verfallener Bausubstanz, Erhalt von Lebensqualität, schönen Festen, Feiern und Jubiläen. Es gäbe weniger Lachen, weniger Gemeinsamkeit, weniger Freude, aber auch weniger schlaflose Nächte der Vereinsführungen.

Der gerade greifende zarte Wirtschaftsfaktor Tourismus wäre zum Scheitern verurteilt. So kann mit Gründung des Tourismusvereins „Huy- Fallstein e. V.“ die erfolgreiche Arbeit unserer Stadt- und Tourismusinformation gemeinsam mit der Gemeinde Huy fortgesetzt werden oder mit Gründung des Vereins „Tiergehege am Fallstein e. V.“ das Tiergehege erhalten bleiben.  Der Verein „Kulturland e. V.“ bereichert mit neuen Ideen das Kulturleben. Die Gästeführer machen einen richtig guten Job, die Chronisten der Orte sind ein echter Schatz für unsere Geschichte. Die Fördervereine in Zilly und Hessen sind stark engagiert für den Erhalt der Wasserburg und des Schlosses und verdienen unseren höchsten Respekt. Der Imker Enrico Kretschmar wurde mit seiner Wanderimkerei mit der Regionalmarke „Typisch Harz“ ausgezeichnet. Er vertrat unsere Stadt auf der „Grünen Woche“ in Berlin. Auch die Casa Culina-Manufaktur in Rohrsheim mit ihrer Premium-Qualität erhielt die Auszeichnung „Typisch Harz“.

All diese unermüdlichen Menschen verdienen unseren Respekt.

Wir meinen: Einen Stern für alle Vereine und ehrenamtlich engagierten Menschen!

Wir zeichnen aus für Ihr Engagement für die 1050-Jahr-Feier in Hessen:

Olaf Keil aus Hessen (technische und personelle Sicherstellung des Festumzuges)
Rüdiger Seetge aus Hessen (Arbeitsgruppe Veranstaltungen und Finanzen, Einrichten und Schmücken der Festhalle)
Hans-Werner Goy aus Hessen (Vorbereitung der Tage des Sports)
Jörgen Bolte, Uwe Kortegast, Gisela Beckurts und Kathrin Vincent aus Hessen (Arbeitsgruppe Festumzug, Schneidern und Bereitstellen der Kostüme und Ausrüstungsgegenstände)
Bärbel Däumler ( Ausstellung 1050 Jahre Hessen, Hauptverantwortliche der Hessener Schloss- und Gartennacht im Rahmen der Festwoche)

Apropos Jubiläen: 2016 das Jahr der Jubiläen!
Worte sind schwer zu finden für die unsagbar schönen Erlebnisse in 1050 Jahre Hessen, auch in 1075 Jahre Rohrsheim, 1050 Jahre Veltheim und 700 Jahre Wülperode.
Die Arbeit die dahintersteckte ist nicht zu bezahlen und das Ereignis in jedem genannten Jubiläumsort bleibend, prägend und einmalig. Nichts konnte geprobt werden, aber alles funktionierte, einschließlich Wetter.  Den Bürgermeistern Bogoslaw, Gifhorn, Jede und Bürgermeisterin Grünewald Euch und Euren Bürgerrinnen und Bürgern zollen wir höchsten Respekt und Anerkennung. Umzüge, Gottesdienste, Festveranstaltungen, Konzerte, Ausstellungen und die Entstehung eines Backhauses als Zentrum des Dorflebens bleiben unvergessen und für jeden dieser Orte einmalig für die Ortschronik ein Sonderexemplar des heutigen Slogan: Miteinander, Füreinander – Gemeinsam stark sein!

Wir meinen:
Vier Sterne für die Orte Hessen, Rohrsheim, Veltheim und Wülperode.

Wir zeichnen aus:

Dieter Dillge aus Rohrsheim (Herstellung von mobilen Verkaufshütten und 3 Ortseingangstafeln)
Torsten Knappick aus Rohrheim (Sponsor der Hütten und Eingangstafeln)
Werner Gebbert aus Rohrsheim (Chorleiter seit 40 Jahren des Männerchors in Rohrsheim und 20 Jahre Chorleiter des Männerchors in Veltheim)
Yvonne Blume-Wiedenbein aus Veltheim ( vorbildlicher Einsatz bei Planung und Durchführung der 1050-Jahr-Feier)
Stephan Werther aus Osterode(ehrenamtlicher Pfarrer Kirchgemeinde Osterode-Veltheim, Vorsitzender Männerchor Veltheim, wesentlich aktiv für die Restaurierung der Kirche)
Manfred Riecher aus Wülperode (Vereinsvorsitzender 1000-Jahre-Wülperode, Planung und Durchführung der 700-Jahr Feier)
Ines Rumlich aus Wülperode (Organisation des Umzugs zur 700-Jahr-Feier in Wülperode)
Alexander Bruder aus Wülperode (Planung und Umsetzung/Ausführung des Baus des Backhauses)
Heinz Koppehel aus Wülperode (Engagement zum 700-Jahr-Feier)

Verehrte Gäste,

auch Stiftungen und neuerdings auch Genossenschaften helfen dabei, die Lebensqualität in unseren Heimatorten zu erhöhen.

Die Eckenberger Stiftung begleitet weiterhin die Sanierung der Stephanikirche, die Behrenssche Stiftung ermöglicht Projekte in Veltheim und Osterode am Fallstein und die Stiftung der Harzsparkasse Halberstadt unterstützte den Kindermonat und Sanierungen am Portal im Schloss Hessen. Die Stiftung der Volksbank Börßum-Hornburg stiftete einen 4-stelligen Betrag für das Projekt „Wandern verbindet“ im „Kleinen Fallstein“. Herzlichen Dank!

Es ist geschehen, so las man in der bundesweiten Zeitschrift DIE ZEIT am 24.11.2016 die Überschrift: „Im Bullenstall gibt’s Toastbrot“.
Das Bundesprojekt „Gemeinsam Deersheim“ hat es geschafft, eine Genossenschaft zu gründen, die einen Dorfladen einrichtete und betreibt. Gleichzeitig entstand dort ein Mehrfunktionshaus mit Kaffee und Beratungsraum. Es wurde ein Treffpunkt des Dorfes in der Dorfmitte. Ein Pilotprojekt deren Hülle die Stadt sanierte und dessen Innenleben als Pilotprojekt mit 150 TEUR vom Bundesamt für Ernährung und Landwirtschaft gefördert wurde. Eine enorme Leistung, die in der ganzen Bundesrepublik Beachtung findet. Als Würdigung dieser Leistung ist der heutige Empfang der Stadt in Deersheim. Gleichzeitig ist der hiesige Deersheimer Narrenclub 1952 e. V. mit seinen 65 Jahren der älteste Verein des Landes Sachsen-Anhalt und hat in diesem Jahr sein Jubiläum mit Brillanz gefeiert.

Wir meinen: Ein Stern für Deersheim!

Wir zeichnen aus:

Karola Eichloff, Imke Junghans, Elke Selke und Arnd Müller aus Deersheim (Vorstand Dorfladen Deersheim, unermüdliche Arbeit am Dorfladenprojekt)

Sehr geehrte Damen und Herren,

Leben ist dort, wo Arbeit ist. Und unsere Unternehmen müssen tagtäglich sehr innovativ sein, um am Markt zu bestehen. Ich bin stolz auf diese mutigen Menschen, die Verantwortung übernehmen.

Genau diese sind es, die nicht nur für Arbeit sorgen, sondern auch mit Sponsoring- und Spendengeldern das Wirken der Vereine ermöglichen. Auch dieser Empfang wurde gesponsert von hiesigen Firmen, wie Fa. Achilles Elektronik Hessen, Beton- und Tiefbau GmbH Osterwieck, Bauunternehmen Stutz Deersheim, Eichloff Bau GmbH Osterwieck, Antares Holz GmbH Osterwieck, Fallstein-Apotheke Osterwieck und Gaststätte Dorfkrug Deersheim. Ihnen sei herzlichen Dank gesagt.

Liebe Gäste,

gehen Sie bewusst durch Ihren Heimatort. Viel ist in den Jahren nach der Wiedervereinigung geschaffen worden. Sehen Sie sich die Fotos an, wie die Orte sich verändert haben. Sie werden bemerken, wie stolz Sie sein können auf sich und auf die Menschen, die für Ihren Ort einstehen.

Eine eingeschworene Gemeinschaft engagierter Menschen, die sich einfach wohlfühlen, genau da, wo sie sind: in Ihrem Heimatort. Damit das so bleibt, brauchen wir Ideen, die aufhorchen lassen. So die Aktion „4 Stunden für meine Region“, in der Zeit vom 01.04.2017 bis 31.07.2017. Eine Aktion des zu Beginn erwähnten Projektes TANDEM.

Vier Stunden verbringen die Sachsen-Anhaltiner im Schnitt vor dem Fernsehen, da wäre es doch ein Klacks, diese 4 Stunden für das kulturelle und soziale Leben im Ort zu leisten. Das „WIR“ gewinnt.
Der Ort, der die höchste Teilnahme im Verhältnis zur Einwohnerzahl nachweisen kann, gewinnt 500 EUR. Ich rufe jetzt und hier alle 20 Orte meiner Einheitsgemeinde auf, sich zu beteiligen. Auf den Tischen liegen Hinweise, durch die Presse und im Netz werden Sie gleichfalls informiert.

In einem Jahr werde ich davon berichten. Ich freue mich darauf. Übrigens der alljährliche Frühjahresputz wäre die erste Gelegenheit.

Liebe Festgäste,

Bürgerschaft-Unternehmen-Stadt, wir werden die Herausforderungen unserer Zukunft meistern und lassen uns den Mut nicht nehmen, wir sind Harzer und stehen dazu, genau wie unsere Vorfahren. Jeder an seinem Platz des Lebens. Respekt vor der Leistung des Anderen und echtes Mitgefühl für den Menschen neben mir, das keiner in der Gesellschaft verloren geht, das sind die Maxime der Zeit, die wir uns täglich abrufen sollten.

Eine gute Zusammenarbeit aller gesellschaftlichen Kräfte bildet dabei die Basis. In den politischen Gremien wurden viele Entscheidungen getroffen, die richtungsweisend sind. Ich danke allen Stadt- und Ortschaftsräten, den Ortsbürgermeistern, den Schiedspersonen für die Zusammenarbeit und Ihr persönliches Engagement. Sie alle treffen Entscheidungen, die man aushalten muss. Der Finanzhaushalt der Stadt wird sich erholen und die Sparmaßnahmen werden sich auszahlen durch höhere Zuweisungen, die dann möglich sind. Verlieren Sie diesen Mut nicht, denn ich habe ihn und ich bin vorn.

Einen Dank sende ich an meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt, sei es im Bauhof oder im Amt.

Ich danke meinem Team zur Vorbereitung und Durchführung des Empfangs und der Deersheimer Genossenschaft für unsere Versorgung und Betreuung. Den Mitgliedern des Deersheimer Narrenclubs danke ich für die Umrahmung des Abends.

Gemeinsam stark sein!
Das große Ganze braucht Zeit und Veränderungen brauchen Zeit, dies muss man sich eingestehen. Sterne wollen erobert sein.

Meine Botschaft für dieses Jahr:  Mit Kraft, Kreativität und Zusammenarbeit – es wird gelingen!

 

Tiergehege künftig in Vereinshand

Tiergehege

Das bei Einwohnern sowie auch bei Besuchern beliebte Tiergehege am Fallstein wird künftig von einem Verein Betrieben.

Auf der Gründungsveranstaltung am 19.01.17 wurde Frau Carmen Wöllner als Vorsitzende des Vereins gewählt. Für die 2 Ponys, 8 Ziegen, 2 Eseln und den Tieren im Damwildgehege wurde zuvor das Gehege instandgesetzt.

Weiterlesen: Tiergehege

Bürgerumfrage zum Thema "Mobile Nahversorgung"

Tandem_Logo

Gemeinsam mit dem Landkreis Harz und der Nachbargemeinde Huy widmet sich die Einheitsgemeinde dem Projekt "TANDEM".  Die Volksstimme berichtete hierzu in zwei Beiträgen, die hier abrufbar sind:

http://www.stadt-osterwieck.de/leben/partner-als-tandem

http://www.stadt-osterwieck.de/leben/projektstart-tandem

 

In der aktuellen Projektphase widmen sich die Projektpartner, in Zusammenarbeit mit der Hochschule Harz, der Nahversorgung in den Orten, die keine eigene Nahversorgung der Bevölkerung bereitstellen können.

Angebote mobiler Nahversorger gibt es bereits. Ziel dieses Projektteils ist es, die Angebote zu koordinieren. Hierfür wird die Hilfe der Bürgerschaft benötigt.

Bitte füllen Sie den Fragebogen direkt online aus. Er hilft dabei, die Bedarfe der Bürgerschaft zu sammeln und zu bewerten. Sollten Sie die Umfrage als pdf oder in gedruckter Form benötigen, so melden Sie sich unter der 039421-793223 bzw. unter wirtschaft@stadt-osterwieck.de. 

 

Weitere Informationen zum Gesamtprojekt finden Sie unter: www.vision20plus.de